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Der Wasser liebende Kalmus war schon bei den Chinesen vor
fast sechstausend Jahren eine beliebte Heilpflanze, die im Ruf stand, das Leben
zu verlängern.
Seit der Kalmus nach Europa gebracht wurde, ist seine
aromatische Wurzel auch hier aus der Heilpflanzenkunde kaum noch weg zu denken.
Der Kalmus hat seine größten Stärken bei der Förderung der
Verdauung. Er hilft jedoch auch gegen Entzündungen der Mundschleimhaut und bei
der Rauchentwöhnung.
Anwendungsgebiete
Die wichtigsten Anwendungsgebiete des Kalmus sind:
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Verdauungsschwäche
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Verstopfung
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Rauchentwöhnung
·
Zahnfleischentzündungen
Aufgabe in den Schwedenkräutern
In den Schwedenkräutern hilft der Kalmus vor allem, die
Verdauung zu stärken. Das hat er folgenden Eigenschaften zu verdanken:
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entzündungshemmend
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krampflösend
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tonisierend
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verdauungsfördernd
Wichtige Inhaltstoffe
Die wichtigsten Inhaltstoffe des Kalmus sind:
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Bitterstoff Acorin,
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Akoretin (Harz),
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Ätherisches Öl,
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Kalamin-Cholin, Trimethylamin,
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Kalmusgerbsäure, Schleim, Terpene,
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Calamenol, Palmitinsäure
Pflanzenbeschreibung
Ursprünglich stammt der Kalmus aus China. Aber schon seit
dem 16. Jahrhundert ist er auch in Mitteleuropa heimisch.
Der Kalmus wächst bevorzugt an den Ufern von Bächen, Teichen
und Gräben.
Aus dem waagrecht kriechenden Wurzelstock entspringen im
Frühjahr mehrere schwertförmige dünne Blätter, die bis zu ein Meter hoch
werden.
Im Hochsommer wächst ein kantiger Stängel, der einen
grüngelben Blütenkolben in Kegelform trägt.
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