Hausmittel Schwedenkräuter



Heilen mit Schwedenkräutern

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Die Schwedenkräuter, auch Schwedenbitter genannt, sind eine starke Kräutertinktur, die vorwiegend aus verschiedenen Bitter-Kräutern zubereitet wird.

Über einen Magenbitter gehen die Schwedenkräuter aber erheblich hinaus, unter anderem durch ihren hohen Gehalt an Kampfer und den geheimnisumwitterten Theriak.

Man kann mit Schwedenkräutern also einerseits Verdauungsbeschwerden lindern, sie leisten aber auch bei zahlreichen anderen Gesundheitsbeschwerden wertvolle Dienste.

Innerlich eingenommen beleben sie und stärken Stoffwechselvorgänge und das Immunsystem.

Schon allein diese Eigenschaften begründen ihre Heilwirkung auf fast alle Arten von Alltagserkrankungen. Die Anwendungsgebiete reichen denn auch von der einfachen Erkältung, über Stoffwechselschwäche und Schmerzen bis hin zu Frauenbeschwerden. In früheren Zeiten wurden die Schwedenkräuter sogar gegen die Pest eingesetzt.

Auch äußerlich angewendet haben die Schwedenkräuter viel zu bieten.

Die Kräutermischung wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und durchblutungsfördernd. Durch den Kampfer kommt eine deutliche Kühlwirkung zustande, die aber, wenn eher Wärme gebraucht wird, durch die Durchblutungsförderung in Wärme umschlägt. Man kann die Schwedenkräuter also sowohl bei einer akuten Verstauchung anwenden, wenn Kühle gebraucht wird, als auch bei Bauchkrämpfen, wenn Wärme nötig ist.

Äußerlich angewandte Schwedenkräuter wirken sich einerseits direkt auf die Haut und auf den Bewegungsapparat aus und andererseits durch die Haut auf die inneren Organe. Viele innere Beschwerden kann man also mit einem Schwedenkräuter-Umschlag oder mit einer Einreibung behandeln. Dies ermöglicht auch die Schwedenkräuter-Anwendung bei Kindern, denn aufgrund des Alkoholgehaltes sollten Kinder die Schwedenkräuter möglichst nicht innerlich einnehmen.

Wenn man in seiner Hausapotheke nur Platz für ein einziges Mittel hätte, wären die Schwedenkräuter bestimmt eine gute Wahl.

 




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